Timeout - Zeit für Gott

Impuls

„Meine Zeit, steht in deinen Händen“ – dieses Lied ist seit Jahren mein Wegbegleiter, um so öfter ich es singe oder höre, muss ich da an meinen Alltag denken. Sorgen, die mich quälen, die Arbeit die mir für das Morgen im Nacken liegt, Hast und Eile, Zeitnot und der laufende Betrieb, sie nehmen mich gefangen und die Tage an denen ich nach Hause komme und mich frage, „was habe ich eigentlich heute gemacht?“ bleiben auch nicht aus.

Meine mir geschenkte Zeit, meine mir von Gott gegebene Endlichkeit in gute Bahnen zu lenken, das bleibt eine geistliche Übung ein ganzes Leben lang. Und das geht nur mit einem guten Trainingsplan. Da ich eher ein Mensch bin, der es konkret braucht, habe ich mir da mal Hilfe geholt und mein geistlicher Begleiter hat mir für die Tage, an denen die Zeit mal wieder nicht reicht, für intensive  Beziehungskontakte zu mir, meinem Nächsten und zu Gott, eine kleine Übung mitgegeben, die ich euch gerne auch mit auf den Weg geben möchte:

Eine kleine 5 Minuten Übung oder ein kleines 5 Minuten Gebet für den Alltag, um unsere Beziehungsfähigkeit wieder besser zu trainieren und Zeit zu teilen:

1 Minute Zeit, um still zu werden, da zu sein, anzukommen.
1 Minute Zeit, um Danke zu sagen, für das was mir gerade einfällt, was mir geschenkt ist.
1 Minute Zeit, um Verzeihung zu bitten, wo ich Fehler gemacht habe, oder Unrecht getan.
1 Minute Zeit, um an meinen Nächsten zu denken, der mir in den Sinn fällt.
1 Minute Zeit, nur für mich, eine mir geschenkte Zeit.

Es ist eine Übung mit der Zeit, aber auch eine Übung die ein Mehr andeutet. Es ist ein Gebet und damit der Schlüssel zur Unendlichkeit.

Unsere geschenkte Zeit zu nutzen und im wahrsten Sinne des Wortes voran zu kommen, ist der Auftrag,
den Gott uns Menschen mit hineinlegt in unsere Lebenszeit. 
Darin den Blick nicht zu verlieren auf mich selbst, meinen Nächsten und Gott bleibt die Aufgabe.
Mit all dem, was wir geschenkt bekommen und wofür wir dankbar sein können, aber auch mit all dem, wo wir versagen und um Verzeihung bitten dürfen.
Wagen wir es einfach … unsere Zeit liegt ja schon in seinen Händen

von Markus Scheifele aus [a'ha:] 01/2015

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