Anpfiff mal anders: Wir Minis bringen uns ins Spiel

Ideen und Gedanken für die Zeit der Fußball WM

Kurz vor Gottesdienstbeginn. 
Die Minis trudeln nach und nach in der Sakristei ein. 
Der eine mehr, der andere weniger motiviert, 
der eine ausgeschlafen, der andere total verpennt.

Die Glocken läuten – der ersehnte Anpfiff ... 
Es geht los ... der Gottesdienst beginnt. 
Beim Einzug der Minis geht was ... 
Mutig schreiten die jüngeren Ministranten voran ... 
Endlich kommt Bewegung ins Spiel – natürlich die große Minischar.

Der „Trainer“, auch Mesner genannt, 
hat für das „Spiel“ die nötige Ausrüstung wie die Leuchter, 
das Weihrauchfass, die Glocken, der Kelch und die Opferkörbe vorbereitet.
Voller Begeisterung und Energie sind die Minis bei der Sache im Gottesdienst. 
Zusammen sind sie unschlagbar – eine starke Truppe eben.

Ihr „Spielfeld“ ist der Altarraum. 
Sie nehmen ihre Plätze ein 
und gemeinsam als Team gestalten sie den Gottesdienst feierlich mit.

Die älteren Ministranten sorgen im Team immer wieder dafür, 
dass keiner im Abseits steht. 
Jeder setzt seine Talente und Fähigkeiten in der Minischar ein ... 
Fairplay ist angesagt ...

Wenn mal was schiefgeht, 
einer aus der Reihe tanzt, 
nicht alles wie geplant läuft ... 
und eine rote Karte fällig ist ... 
dann kassiert manchmal ein Spieler einen „Anpfiff“.

Dann ist in einer Gemeinschaft ein Neubeginn notwendig. 
Den Fehler einsehen, sich entschuldigen und im Team neu zu beginnen, heißt es dann. 
Es ist besser, ein Spieler in einem Team zu sein 
als verbittert als Einzelkämpfer allein und einsam gegen den Strom zu schwimmen.

Wichtig ist nie den Mut zu verlieren, 
es gibt Hoch- und Tiefzeiten in der Miniarbeit. 
Egal was kommt. 
Riskiert was und probiert Neues aus. 
Spielt auch mal den anderen den Ball zu.
Wer gemeinsam „kämpft“ für die Sache Jesu hat es bedeutend einfacher. 
Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir vereint!

Es ist vollbracht – das Ziel vor Augen ...
Der Gottesdienst neigt sich dem Ende zu ...
Der Auszug der Ministrantenschar ist geschafft. 
Erleichterung macht sich breit im Team, die Minis haben ihren Einsatz gut gemeistert ... 
Gemeinsam sind wir Minis unschlagbar stark!

von Corinna Ludwig aus [a'ha:] 02/2014

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