Mein Gebet

Mein freies Gebet

Guter Gott, manchmal sitze ich da und möchte mit dir reden. Ich möchte dir mein Leben erzählen, ich möchte dir danken und dich bitten mir zu helfen, doch ich kann es nicht. In meinem Kopf herrscht Leere.

Guter Gott, manchmal bin ich da und möchte mit dir reden. Ich möchte mich bei dir geborgen fühlen, ich möchte dich bitten mich zu begleiten und dir sagen, was mich bedrückt, aber meine Gedanken sind wirr.

Guter Gott, manchmal brauche ich dich ganz dringend. Ich möchte dir schnell mal was sagen, ich möchte dich – aber ich bringe nur halbe Sätze heraus.

Herr, hilf mir zu beten. Herr hilf mir meine Gedanken zu ordnen. Sei du bei mir, in der Leere meines Kopfes, in der Stille meines Zimmers, sei du bei mir auf meinem Schulweg und zu Hause. Sei du bei mir und lehre mich zu beten.

Ich danke dir, dass ich dich Vater nennen darf und dass du all meine Gebete erhörst, gerade so, wie sie mir kommen. Ich danke dir, dass ich dir vertrauen darf und mich geborgen fühlen darf bei dir. Ich danke dir, dass du dich wirklich rund um die Uhr um mich kümmerst. Danke Herr, dass ich zu dir beten darf, so wie es mir gerade einfällt!

von Michael Kleemann aus [a'ha:] 02/2015

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